Fans & Ver­ei­ne: Gemein­sam gegen die neu­en SV-Richtlinien!

Hal­lo Fußballfans,

die Spat­zen pfei­fen von den Dächern, dass die Ver­bän­de der­zeit heim­lich, still und lei­se eine deut­li­che Ver­schär­fung der Sta­di­on­ver­bots­richt­li­ni­en anstreben.

In einem wie­der­holt intrans­pa­ren­ten Pro­zess arbei­ten Juris­ten der Ver­bän­de und deren Sicher­heits­funk­tio­nä­re unter punk­tu­el­ler Ein­be­zie­hung ein­zel­ner Ver­ei­ne offen­bar dar­an, umfas­sen­de Ände­run­gen an den der­zeit gül­ti­gen Richt­li­ni­en umzusetzen.

Es ist zu befürch­ten, dass dort all jene The­men zur Debat­te ste­hen, die schon im Rah­men der Innen­mi­nis­ter­kon­fe­renz an die Öffent­lich­keit gedrun­gen sind: Eine zen­tra­le Sta­di­on­ver­bots­kom­mis­si­on mit Wei­sungs­recht gegen­über den Ver­ei­nen und ande­re weit­rei­chen­de Ver­schär­fun­gen gegen­über dem Sta­tus Quo.

So waren etwa zwei Kern­for­de­run­gen aus der IMK, „Soll-Bestim­mun­gen“ in „Ist-Bestim­mun­gen“ umzu­wan­deln und Sta­di­on­ver­bo­te für eine Min­dest­dau­er fest­zu­set­zen, was vie­ler­orts auf gro­ße Kri­tik gesto­ßen ist. Auf­grund des Schwei­gens der Ver­bän­de ist nicht aus­zu­schlie­ßen, dass die­se Damo­kles­schwer­ter wei­ter­hin über deut­schen Fans schwe­ben. Das ger­ne als Prä­ven­ti­ons­maß­nah­me ver­kauf­te Kon­zept „Sta­di­on­ver­bot“ droht somit end­gül­tig zum repres­si­ven Mit­tel einer Par­al­lel­ge­richts­bar­keit zu werden.

An die­ser Stel­le sehen wir unse­re Ver­ei­ne in der Pflicht, unsach­ge­mä­ßen und pra­xis­fer­nen Vor­stö­ßen ent­schie­den ent­ge­gen­zu­tre­ten. Dazu gehört, eine ergeb­nis­of­fe­ne Dis­kus­si­on ein­zu­for­dern, die nicht abseits der Öffent­lich­keit statt­fin­det und Fan­per­spek­ti­ven ein­be­zieht. Zum Jah­res­en­de 2025 haben wir jeden­falls gezeigt, was wir gemein­sam auch in solch auf­ge­la­de­nen The­men errei­chen können.

Die Ver­bän­de for­dern wir dazu auf, ihre Ent­schei­dun­gen nicht im Hin­ter­zim­mer zu tref­fen, son­dern offen und trans­pa­rent die Dis­kus­si­on zu führen.

Fan­sze­nen Deutsch­lands im Febru­ar 2026