14.04.2014 | Heimsieg gegen die Löwen !

SG Dynamo Dresden - TSV 1860 München 4:2 (4:1)
27.344 Zuschauer, davon ca. 300 Gästefans.

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Zentralorgan

05.04.2014 | 16. Unentschieden...

Energie Cottbus - SG Dynamo Dresden 0:0 (0:0)
18.500 Zuschauer, davon ca. 3.000 Dynamofans.

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29.03.2014 | Weiteres Unentschieden gegen Sandhausen

SG Dynamo Dresden - SV Sandhausen 0:0 (0:0)
25.153 Zuschauer, davon ca. 60 Gäste.

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Zentralorgan

26.03.2014 | 14. Unentschieden in dieser Saison...

VfR Aalen - SG Dynamo Dresden 1:1 (0:0)
6.638 Zuschauer, davon 1.215 Dynamofans.

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24.03.2014 | Den Dynamo-Sumpf endlich trocken legen!

Wir alle kennen die Geschichten, wie unserem Verein nach der Wende nur so die Kohle aus der Tasche gezogen wurde. Wie der Verein sehr gute Spieler für weniger als nichts an den Westen verkaufte und die sich halb schlapp gelacht haben über die (dummen) Ossis. Kleines Beispiel gefällig?! Jens Jeremies wechselte 1995 für schlappe 40.000 Mark zu 1860 München. Sechs Jahre später gewinnt er mit dem FC Bayern München die Champions League. Man kann den Personen nicht zu 100 Prozent einen Vorwurf machen, aber dem DFB schon, denn genau diese Schweine haben die ganze Zeit zugesehen, wie hier ein Traditionsverein nach dem anderen aus dem Osten in der Bedeutungslosigkeit verschwand.

Es sind nun über 20 Jahre vergangen und in dieser Zeit sind immer wieder Personen als vermeintliche Retter des Vereins gefeiert wurden. Das Ende vom traurigen Lied war allerdings immer dasselbe. Die großen Baustellen im Verein sind nun keine neuen:
Trainingsgelände, Kölmel Darlehen, Fanshop, Marketingrechte, Stadionverträge, Struktur- und Gesamtkonzept des Vereins SG Dynamo Dresden!

Trainingsgelände

Im Januar 2009 wurde das Grünflächenamt bereits mehr als deutlich: „Der Nutzungsvertrag im Großen Garten läuft aus, bitte suchen sie sich Alternativen!“. Passiert ist in fünf Jahren nichts, außer, dass der Vertrag lediglich jährlich verlängert wird. Wie kann man in den fünf Jahren so untätig gewesen sein? Spieler gehen, Trainer kommen, doch die Kritik an den Trainingsbedingungen wurde berechtigterweise lauter und lauter. So konnte der Verein im Winter teilweise nicht mal mehr Ersatzplätze zum trainieren auftreiben!

In letzter Zeit wurde nun des Öfteren das Gelände der alten Fettschmälze im Ostragehege hofiert. Vier Trainingsplätze + Geschäftsstelle -> aber zu was für einen Preis eigentlich? Bekannterweise herrscht im Schwarz-Gelben Portmonee gähnende Leere, so dass für Grundstückskäufe, Planung und Bebauung kein Geld vorhanden ist. Also winkt hier bereits wieder die Zeit von Personen, die windige Verträge mitbringen, das Schlaraffenland herbeireden und dabei doch nur an ihr eigenes Bankkonto denken! Wenn man wie unsere SGD immer am Rande der Insolvenz spielt, macht es doch wenig Sinn sich noch weiter zu verschulden und man sollte wirklich nochmal ernsthaft über die preiswertere Lösung im Großen Garten nachdenken. Die ist nicht unerreichbar weit weg, war (aus was für Gründen auch immer) von den Entscheidungsträgern der letzten Jahre aber einfach nicht gewollt.  

Kölmel Darlehen

Im Sommer 2010 ist ein selbstbewusster Unternehmer zur Aufsichtsratswahl angetreten, der sich als Hauptziel die ultimative Lösung für das Kölmel-Problem auf die Fahne geschrieben hat. Auf dem Parkett an der Bodenbacher Straße wurde uns Mitgliedern der Glauben geschenkt, es gibt bereits DIE LÖSUNG für das Kölmeldarlehen, aber man könne heute mit uns heute noch nicht darüber sprechen, weil noch nicht alles in trockenen Tüchern ist und wir sollten „den Machern“ doch einfach mal etwas Vertrauen schenken. Viele haben den Sportfreund damals gewählt! Aber nach drei Jahren ist auch diese Baustelle bis heute nicht geschlossen wurden und bedroht unseren Verein mehr denn je. Lieber Thomas Bohn, wir haben den größten Respekt davor, was Sie sich privat erarbeitet haben. Wir wünschen uns ein klein wenig Erfolg auch für unsere Sportgemeinschaft Dynamo Dresden. Wir hoffen, dass Sie noch immer an einer guten Lösung zu Gunsten der SG Dynamo Dresden interessiert sind und sich mit in den Dreck schmeißen. Die Mitgliederversammlung im November 2013 ist noch nicht so lang her und auch dort wurde der Fan mal wieder enttäuscht. Im Vorfeld wurde von unserem Ex-Geschäftsführer Christian Müller in den Medien angekündigt, dass er DIE Lösung für das Problem präsentieren werde. Das war leider wieder nicht der Fall. Stattdessen wurden uns drei unvollendete Gedankengänge präsentiert, die allesamt bereits bekannt waren.

Variante 1: Mit Kölmel geht es einfach so weiter, wie bisher. Wir geben dauerhaft einen gewissen Prozentsatz von unseren TV-Einnahmen ab und lassen die Rückkaufoption 2015 einfach verstreichen. Über die Verlängerung des Darlehens wird man sich mit Herrn Kölmel schon einig werden, denn schließlich ist die derzeitige Vertragssituation (bei Verbleib in der 2.Liga) ein gutes Geschäft für ihn.

Variante 2: Wir machen eine Fananleihe und holen darüber das Geld rein, um uns unsere Rechte zurückzukaufen und das Darlehen zu tilgen! Realistisch? Nein! Der 1.FC Köln sammelte so in drei (!!!) Jahren 7,5 Millionen. Der FC St. Pauli sammelte in der gleichen Zeit 10 Millionen Euro. Dazu kommt die derzeitige sportlich desolate Situation und das erneut geplante Bluten der Fans.

Variante 3: Tilgung des Kölmel-Darlehns über einen weiteren Kredit! Wir machen also neue Schulden, um damit die alten zu begleichen. Na ob das wirklich eine sinnvolle Lösung ist??

Wir können bloß hoffen, dass die Jungs in der Chefetage jetzt die Arschbacken zusammenkneifen und eine wirklich vertretbare Lösung finden werden.
 


Fanshop

Der Fanshop der SGD ist ausgelagert und Dynamo bekommt nur einen Teil vom Kuchen ab! Als wir das erste Mal mit Christian Müller zusammen gesessen haben, haben wir ihm gesagt, dass in knapp zwei Jahren die Verträge mit dem Fanshop auslaufen. Wir forderten, dass das Tafelsilber dann zurück in den Verein geholt wird. Eine vergleichbar kleine Baustelle, die man mit wenig Aufwand erledigen kann. Zwei Jahre sind seit dem ins Land gegangen und passiert ist natürlich nichts. Der Zug ist mal wieder abgefahren. Es ist kaum vorstellbar, dass der Laden in 3 Monaten wieder von Dynamo geführt wird. Die Entscheidung über die Zukunft des Fanshops ist also um mindestens ein weiteres Jahr verschoben. Es sind wieder die Anderen, die mit dem Verein Geld verdienen.

Marketingrechte werden von Sportfive betreut

Zu Sportfive... Die zahlen jährlich eine Garantiesumme von 2,5 Millionen Euro an Dynamo und erhalten im Gegenzug 20 Prozent von den Erlösen aus Sponsoren-Verträgen, dem Namensrecht des Stadions und den Verkauf von Business-Logen und VIP Plätzen. Der Vertrag läuft 10 Jahre und wurde 2009 geschlossen. Hier gab es das Problem, dass der Stadionbauer HBM damals wohl die Bedingung gestellt hat, dass eine separate Firma ins Boot geholt werden soll, die sich um die Vermarktung kümmert, weil man das Dynamo allein nicht zugetraut hat. Das ist soweit auch nicht total unüblich in diesem Business, aber man darf natürlich auch nicht vergessen, dass Dynamo zu diesem Zeitpunkt mal wieder mauseblank war und die Prämie zur Vertragsunterschrift (neudeutsch: Signing Fee) dringend gebraucht hat, um die Saison zu überleben. Deswegen kassiert Sportfive in Dresden eben auch 20% und nicht 10-15% wie an anderen Standorten. In fünf Jahren laufen die Verträge mit Sportfive aus und wir meinen, dass sich der Verein so langsam auf die Verhandlungen vorbereiten sollte. Nicht das man erneut den Absprung bzw. Umbruch verpasst und weiterhin sein Tafelsilber aus der Hand gibt.

Stadionverträge

Die Stadionverträge wurden 2009 von den damaligen Geschäftsführern Stefan Bohne und Markus Hendel, in Zusammenhang mit HBM in Person von Peter Zamoryn und Axel Eichholtz unterschrieben. Der damalige Aufsichtsratsvorsitzende war Hans-Jürg-Tillig, der lediglich vier Monate im Amt war und den Vorsitz von Thomas Mulansky übernahm, da dieser am 11.12.2008 zurückgetreten war. Viele alte bekannte Gesichter finden sich natürlich in dem damaligen AR wieder. Jens Heinig (Stellvertreter), Jens Genschmar, Olaf Schäfer, Thomas Bohn, Ron Fischwasser und Hanjo Moritz als Schriftführer. In dieser Zeit ist Ralf Minge Anfang April als Geschäftsführer Sport zurückgetreten, weil er die Stadionverträge so nicht mittragen konnte. Im Interview mit der „SZ“ vom 30. April 2009 sagte Hans-Jürg-Tillig, dass er die Stadionverträge nicht unterschreiben wollte, weil sie aus seiner Sicht dem Verein die wirtschaftliche und damit sportliche Perspektive nehmen. Weiterhin sagte Hans-Jürg-Tillig, dass durch Nachverhandlungen des AR bessere Bedingungen für den Verein erzielt wurden. Mingus ahnte damals schon, dass da eine neue riesige Baustelle für den Verein aufgeht und die anderen haben die Zeichen einfach nicht erkannt. Die Suppe dafür löffeln wir jetzt aus! Die „SZ“ führte damals ebenfalls ein Interview mit Thomas Blümel: „ Für Fanarbeit keine Räume, statt Trainingsplätze einen Parkplatz, statt Geschäftsstelle einen Businessclub, wofür geben wir eigentlich mehr als 40 Millionen aus??“. Hätten die feinen Herren damals einfach ihre Hausaufgaben richtig gemacht, würden heute nicht alle nachsitzen. Die notwendigen Nachverhandlungen mit der Stadt werden jedes Jahr aufs Neue kurz vor der Lizenzabgabe über die Medien eingefordert, sind bis heute aber nicht erfolgt. Auch Herr Blümel hat in fünf Jahren das Ruder im Rathaus nicht in die richtige Richtung rumreißen können.

Struktur und Gesamtkonzept der SG Dynamo Dresden

Egal wo wir anfangen… sei es beim Steinhaus, was als Geschäftsstelle genutzt werden soll und es dafür sogar einen Mitgliederbeschluss gibt, oder bei den Trainingsplätzen. Die Probleme überwiegen leider. Es sind immer wieder neue Leute gekommen und am Ende mussten wir feststellen, dass sich rein gar nichts bewegt hat. Und wenn etwas anlief, dann zu ihren eigenen Vorteilen und nicht zum Wohle des Vereins. Es gab eine Zeit unter Volker Oppitz, der mit Verlaub nicht alles richtig gemacht hat, aber die Zahlen stimmten. Hätte man dort weiter angesetzt, so müsste bei normalem Verlauf das Plus mittlerweile überwiegen. Da sich unser jährlicher Etat auch ständig erhöht (was erstmal positiv ist, weil sich unsere Einnahmen eben auch erhöhen), hätte der Verein einfach mehr herausholen und zur Seite legen müssen, um für Kölmel gut vorbereitet zu sein. Wenn man dem entgegenstellt, wie schnell die Reaktion bei einem vermeintlichen Fehlverhalten der Fans immer ist, kommt einem schon das Kotzen! Wie kann man auf der einen Seite einem Fan vereinsschädigendes Verhalten vorhalten, weil er im Stadion einen Rauchtopf zündet (und ihn dann nachher zivilrechtlich zur Rechenschaft ziehen), und sich gleichzeitig an den Töpfen der SGD bedienen?!? Dann sollten schon beide Seiten bestraft werden!!! Umso tiefer man in diesen Tagen hinter die Kulissen blicken kann, umso mehr entsteht der Eindruck, dass die „Fanprobleme“ ganz bewusst so groß aufgeblasen werden, um einfach vom eigenen wirtschaftlichen Fehlverhalten der letzten Jahre abzulenken. Es macht uns Angst wenn man sieht, dass gute Leute plötzlich und innerhalb kürzester Zeit umgedreht werden und völlig andere Ansätze haben. Wenn der Verein auf wirtschaftlich eigenen Füßen stehen würde, wäre er nicht so abhängig von anderen Personen und diese hätten dann auch weniger Einfluss auf unseren Verein. Wir Fans sind eigentlich immer die Dummen. Wir bekommen eine drauf, wenn wir die Dinge der optischen Gestaltung unserer Kurve anders sehen als andere oder müssen für die finanzielle Unterstützung zusammenlegen, wenn gerade mal wieder Not am Mann ist. Das größte Gut unseres Vereins sind die Fans, die den Laden hier schon oft vorm Untergang bewahrt haben. Im Gegenzug wird genau dem Teil des Vereins aber immer mehr genommen. Zaunfahnenplätze sollten für 10.000 Euro neu entstehen - nichts ist passiert! Sektorentrennung - nichts ist passiert! Mitgliederbeschluss Steinhaus?! Nichts ist passiert!


Fazit

Wir wünschen den Personen denen es wirklich um Dynamo geht, möglichst viel Kraft bei der Bewältigung dieser ganzen Baustellen. Legt diesen Sumpf innerhalb unserer SGD endlich trocken, wir stehen dafür fest an eurer Seite. Die Zeit für Ausreden und Zwischenlösungen ist jetzt vorbei!. Nur wenn der Verein wirtschaftlich und strukturell gut aufgestellt ist, wird sich das positiv auf alle Bereiche in und um den Verein SG Dynamo Dresden auswirken. Nur so haben wir eine langfristige Überlebenschance im Profifußball!

Wir stehen hinter den Personen die die SGD lieben, unterstützen und für sie kämpfen!